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Die Geschichte von Katharina

So entstand Katharina das Große®

Dr. med. Darius Khoschlessan, Gründer und Geschäftsführer von Senio® , dem ersten Fachhandel für Senioren in Deutschland, entwickelte Katharina das Große. Die verzweifelte Suche vieler tausender Senio-Kunden nach einem Handy für sich oder die älteren Angehörigen nahm er zum Anlass, ihre konkreten Wünsche und Anforderungen aufzugreifen und in die Neuentwicklung eines Handys zu integrieren.

Insbesondere die Ergebnisse eines Workshops im Feb. 2006 zu Katharina mit den Senioren der SENIOR-Research-Group der  Technischen Universität Berlin, die allgemeine Anforderungsliste des Senioren-Club Deutschland e.V. und die allgemein zugänglichen Testanforderungen von  INCOBS (Informationspool Computerhilfsmittel für Blinde und Sehbehinderte) wurden weitestgehenst umgesetzt.

Mit Unterstützung von heimischen Fachleuten aus Marketing, Design, Technik und Produktion sowie wichtigen Organisationen der Seniorenhilfe konnte Katharina das Große® als ein Produkt mit dem Qualitätsmerkmal "made in Germany" realisiert werden. Es ist das wohl erste und einzige vollwertige "barrierefreie" Mobiltelefon, dass sowohl von einem einheimischen Unternehmen iniziiert als auch in Deutschland geplant, entwickelt und komplett produziert wird.

Warum heißt dieses Mobiltelefon Katharina das Große® ?

Zuerst führte die aussergewöhnliche Größe der Tasten, des Displays und der bewußte Verzicht auf ein Handy mit einschiebbarer Tastatur zwangsläufig zu der Größe dieses Mobiltelefons. Diese Größe sollte sich im Namen des Gerätes wiederfinden. Technische Bezeichnungen (Großtastenhandy), wirre Zahlenkürzel (0815XXL) sowie Anglizismen (BIG PHONE) schieden als Namen für das Gerät aus.

Ausserdem suchten wir nach einer bekannten, reifen Persönlichkeit, die als Pate und als Werbeträger für das Gerät stehen könnte. Wir suchten vornehmlich eine repektabele Dame, die glaubwürdig die zeitlose Wertigkeit und Funktionalität des Mobiltelefons wiederspiegeln könnte. Sie sollte dokumentieren können, dass sich hier ein kleines Unternehmen aus Deutschland mit einem Produkt "made in Germany" in eine Branche wagt, in der nur ausländische Weltkonzerne das Sagen haben. Die Geschichte dieses Mobiltelefons erinnert an die Geschichte von David gegen Goliath.

Nun haben lebende Berühmtheiten als Fürsprecher und Werbeträger ihren berechtigten Preis, den unser junges Unternehmen jedoch weder bezahlen kann noch möchte (diese Kosten müßten wir letztlich wieder auf den Gerätepreis draufschlagen).

Da fiel unser Augenmerk auf Katharina die Große (Geb. 1729 Gest. 1796) und das Bildnis von Johann Baptist Lampi d.Ã?. im  Deutschen Historischen Museum in Berlin.
Katharina war einst die deutsche Prinzessin Sophia Friederike Augusta von Anhalt-Zerbst. Nach dem Annehmen des Russischen- Orthodoxen Glaubens, erhielt sie den Namen Katharina Alexeewna. Im Jahre 1745 heiratete sie den Enkel Peter des Großen, Peter III. Seine Unfähigkeit zur Herrschaft führte zu einem Staatsstreich wodurch Katharina die neue Kaiserin und Zarin wurde. Katharina galt als sehr temperamentvoll und intelligent. Katharina war der Meinung, dass es dem Volk an Aufklärung fehlte. Das versuchte sie zu ändern indem sie viele Schulen sowie Universitäten gründete und die Wissenschaft und Künste fördert.

Portrait Katharina die Große von Johann Baptist Lampi d.Ä.
Portrait Katharina die Große

Katharina war als Zarin sicher nicht unumstritten. (Schließlich ist auch unser Handy mit seinen Abmessungen und Funktionen nicht unumstritten.) Aber Katharinas den Menschen zugewandte Persönlichkeit und ihr Innovationswille schienen uns geeignet sie als Namens-Patin auszuwählen. (Die innovative Technik unseres Handys dient auch den Menschen anstatt die Menschen der Handy-Technik zu unterwerfen.) Attraktive Bildnisse der Kaiserin fanden sich zudem.

So war der Name für unser Mobiltelefon "geboren". Der Zusatz:
"Handy zum Telefonieren" dokumentiert eine Selbstverständlichkeit, die heute leider bei vielen Mobiltelefonen verloren gegangen ist:
die Grundfunktion des Telefonierens sollte bei einem Handy im Mittelpunkt stehen.

In veränderter graphischer Darstellung ist der Zusatz zu lesen als:
Katharina: Das Große Handy zum Telefonieren

Dem ist nichts hinzuzufügen.